UNSERE AUSWIRKUNGEN (CSR)

Man sagt „Große Unternehmen haben große Auswirkungen und kleine Unternehmen haben kleine Auswirkungen“, trotzdem wollen wir über unsere Auswirkungen berichten und laden auch gleichzeitig zur Diskussion ein.

IL PICCOLO ►

Heinz und Jörg sind die Gastgeber und gemeinsam mit Renate und Naomi wollen wir das Il Piccolo zu dem machen was es ist: ein kleines Stück Italien, Gemütlichkeit und Unterhaltung. Wir werden von Peter Schenter, dem Sommelier aus der Vinothek „Vinophilia“, unsere Nachbarn in der Währinger Straße 145, bestens in Sachen Wein, Schaumwein und Spirituosen beraten. Wir können damit viele italienische und österreichische Weine anbieten (https://www.vinophilia.at/).

MENSCHEN ►

MITARBEITERINNEN

Wir MitarbeiterInnen werden, ausgehend vom Lohn lt. Kollektivvertrag, überbezahlt und legen großen Wert auf gute Kommunikation. Wir können uns unsere Arbeitszeiten flexibel einteilen, alles in Absprache mit dem gesamten Team.

ARBEITSZEIT

Arbeitszeit ist Lebenszeit, auch für uns, daher versuchen wir von anbeginn an auf ein angenehmes Arbeitsklima und setzen daher auch außerhalb der Arbeitszeit auch mal auf gemeinsame Aktionen. Regelmäßig gemeinsam zu essen und den Tag zu besprechen, ist für uns dabei wichtig.

Wir tragen Verantwortung gegenüber unseren Gästen, KollegInnen und der Geschäftsleitung, arbeiten meist alleine in ihrer Schicht und haben für einen ordnungsgemäßen Ablauf Sorge zu tragen.

Gerade in der Gastronomie ist die Wertschätzung für uns sehr wichtig, da das Arbeiten in dieser Branche oft sehr stressig, anstrengend und zeitintensiv ist. Wir versuchen daher mit unserer kollegialen Arbeitsauffassung Planungssicherheit zu erhalten indem wir langfristige Dienstpläne erstellen, genügend Erholungsphasen einplanen und Weiterbildungen bekommen.

SCHULUNGEN

Vor Eröffnung des Il Piccolo haben wir in der Rösterei „Röstraum“ in 2331 Vösendorf, Eisgrubengasse 2-6 hinsichtlich Zubereitung von Kaffees und Latte-Art eine Baristaschulung erhalten. Wir haben auch eine Führung durch die Rösterei bekommen und haben gesehen, wie aus den grasigen Grünbohnen durch den Röstvorgang aromatische Kaffeebohnen wurden. Die Philosophie des Rösters entspricht unseren Vorstellungen und Werten: der sorgsame Umgang mit Lebensmittel, der Versuch Spezialitäten-Kaffees über Direct-Trades, also direkt von den Kaffeefarmen oder über Kooperativen, zu erhalten und nicht zuletzt durch den behutsamen Röstvorgang selbst.

Um hinsichtlich Wein auch immer am Laufenden zu sein, erhalten wir laufend Schulungen und besuchen Verkostungen mit Peter Schenter in der Vinophilia.

NACHBARN

Ein freundschaftliches Verhältnis und höflicher Umgang mit unseren Nachbarn ist uns wichtig. Unsere Öffnungszeiten sind von 8 Uhr morgens bis max. 22 Uhr abends, damit wird die Nachtruhe nicht gestört. Alle Hausparteien und die Hausverwaltung haben die privaten Telefonnummern unserer Geschäftsleitung, somit können wir im Anlassfall schnell reagieren.

GÄSTE

Unsere Gäste sind das wichtigste für unser kleines Café! Wir haben bei der Planung versucht eine kleine Welt zu schaffen, in der sie sich wie zu Hause fühlen können – aber eben mit Bedienung. Unsere kleine Galerie eröffnet den Blick auf den Liebermannpark und mit den Vintage-Sofas und -Sessel wollen wir eine Wohnzimmeratmosphäre schaffen.

Uns sind die SDGs ein großes Anliegen und freuen uns dahingehend auf spannende Diskussionen (siehe auch SDGs-Link).

ANREISE

Die Anreisegewohnheiten unserer Gäste haben wir noch nicht analysieren können. Wir hoffen auf einen hohen Anteil per pedes, mit dem Rad oder mit den Öffis…

UMBAU ►

Wir haben eine Lokalfläche auf der Währinger Straße 143 mit rd. 50m2 gemietet. Vor langer Zeit war es ein Kleidergeschäft, dazwischen Lager und nun haben wir die Räumlichkeiten in eine KAFFEE*BAR umgebaut, die Investitionskosten dabei beliefen sich auf rd. € 80.000,–.

Das alte Portal war bereits baufällig und beschädigt und wir haben es mit einem jungen Tischler aus dem 18. Bezirk, Thomas Wendel, Plenergasse 6, und einem Restaurator, Christof Mähner, instandgesetzt. Es wurde dabei auf alte Techniken zurück gegriffen, alle Füllungen bestehen aus Massivholz. Die Bar wurde ebenfalls vom Tischler entworfen und umgesetzt.

STANDORT

STROMVERBRAUCH ►

Aktuell können wir noch keine Angaben über unseren Verbrauch machen. Unser Strom kommt von Wien Energie und besteht zu 100% aus erneuerbaren Energieträgern wie Wasserkraft, Biogas, fester und flüssige Biomasse, Wind- und Sonnenenergie und sonstiger Ökoenergie. Wir bezahlen dafür einen Aufpreis von 0,2 €-Cent/kWh.

HEIZUNG ►

Es war keine Heizung vorhanden und wir werden vorerst mit Heizpanelen heizen müssen. Das gefällt uns grundsätzlich nicht, wir suchen noch nach einer besseren Lösung.

WASSERVERBRAUCH ►

Auch unseren Wasserverbrauch können wir noch nicht abschätzen, er ist vermutlich nicht sehr hoch, da wir keine Küche haben. Somit verwenden wir Wasser für unsere Kaffeemaschine (siehe unten), für Getränke (Soda, Leitungswasser) und für unseren Sanitärbereich.

FIRMENFAHRZEUGE ►

Das Il Piccolo hat keine Firmenwagen. Wie wir Heinz kennen, wünscht er sich eine Ape mit der wir auf Märkten unseren Kaffee verkaufen können – am liebsten hätten wir eine mit Elektromotor… 😊

GERÄTE & TECHNIK

KAFFEEMASCHINE ►

Unser ganzer Stolz ist unsere Siebträger-Espressomaschine von Victoria Arduino, die VA388 Black Eagle, eine Profi-Baristamaschine und Blickfang auf der Theke. Die Black Eagle wurde entwickelt, um die Stromkosten zu reduzieren und die Auswirkung auf die Umwelt zu verringern.

Die bedeutenden Aufwendungen zur Neuentwicklung seitens des Herstellers war für uns als umweltbewusste Unternehmer einer der ausschlaggebendsten Punkte bei der Entscheidung für Victoria Arduino, bringen die Innovationen doch eine beachtliche Einsparung: Reduzierung der CO2-Emissionen um 22% bei der Produktion der Maschine, eine jährliche Reduktion um bis zu 2000 kW jährlich im Betrieb und damit eine Reduzierung der Stromkosten um bis zu 36%.

KAFFEEBECHER TO GO ►

Wir verwenden Kaffeebecher aus sog. Kraftpapier ohne Bleichstoffe, Weichmacher oder Farbzusätze. Die Beschichtung besteht aus einer hauchdünnen Schicht hitzebeständigen Polypropylen (PP). Die Entsorgung erfolgt über die Altpapiersammlung, wenn der Becher vorher mit Leitungswasser ausgespült wird. Damit kann wiederum Toilettenpapier hergestellt werden.

KAFFEEBECHER-DECKEL ►

Die Deckel sind aus Bagasse gefertigt, einem fasrigen Abfallprodukt aus der Rohrzuckergewinnung. Wir verwenden weiße Deckel, die aus der gesäuberten Zuckerrohrmaische gewonnen werden.

Lieferanten, Materialien und Müll

STROHHALME ►

Wir verzichten grundsätzlich auf Strohhalme und verwenden zum Umrühren der Drinks Stäbchen aus Metall die abgewaschen werden können.

EINWEG- vs. MEHRWEGFLASCHEN ►

Wir versuchen nach Möglichkeit Mehrweg-Glasflaschen zu beziehen, die Flaschen aus dem Ausland sind meistens Einwegflaschen, da der Rücktransport zu teuer für die Getränkeabfüller wäre.

VERPACKUNGSMATERIAL ►

Das Gebinde für alle Getränkelieferungen, hauptsächlich Kartons und das darüber gewickelte Plastik, ist für einen unbeschädigten Transport notwendig und muss durch uns entsorgt werden. Selbstverständlich trennen wir unseren Müll, das Glas (Weinflaschen, Einwegflaschen) entsorgen wir selbst in den dafür vorgesehenen Container am Aumannplatz.

SPEISEÖL UND BIOMÜLL ►

Wir haben keine Küche und daher auch kein Speiseöl und keinen Biomüll. Wir werden von der Feinkost zum Aumann täglich nach Bedarf frisch beliefert und sind daher in der privilegierten Lage keine großen Mengen vorproduzieren zu müssen.